European Centre for Space Law

Das Europäische Zentrum für Weltraumrecht (European Centre for Space Law – ECSL) wurde 1989 auf Initiative der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gegründet.

Die Hauptaufgabe des ECSL ist der Aufbau und die Verbreitung des Verständnisses des rechtlichen Rahmens, der für Raumfahrtaktivitäten relevant ist, innerhalb und außerhalb Europas. Die ECSL tut dies, indem es den Informationsaustausch zwischen interessierten Akteuren fördert und dazu beiträgt, die Lehre des Weltraumrechts zu verbreiten und zu fördern. Ziel ist es, aktuelle Informationen über den europäischen Beitrag zu Weltraumaktivitäten bereitzustellen und somit die europäische Position im Bereich der Weltraumrechtspraxis, der Lehre und der Publikationen zu stärken. Weitere Informationen sind auf der Website von ECSL zu finden.

ECSL bemüht sich um die Einrichtung Nationaler Kontaktstellen (NPOCs) in den ESA-Mitgliedstaaten, um die Verbreitung von Informationen und die Organisation von Aktivitäten zu erleichtern. Die NPOCs spielen eine wichtige Rolle bei der Ankündigung von Aktivitäten, wie Konferenzen und Symposien, sowie bei der Förderung der Forschung zu Weltraumfragen in ihren Ländern. Neben dem NPOC Space Law Austria wurden nationale ECSL-Kontaktstellen unter anderem in Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Rumänien, Spanien, Tschechien und dem Vereinigten Königreich, eingerichtet. Ihr Status ist unterschiedlich, je nachdem, ob in dem jeweiligen Land ein Institut oder Zentrum für Weltraumrecht existiert und welche Rechtsform die Mitglieder wählen.

Der NPOC Space Law Austria fungiert als Schnittstelle zwischen ECSL und am Weltraumrecht interessierten Personen in Österreich. Dazu gehört die Verbreitung von Informationen über die Aktivitäten, die von ECSL organisiert werden, wie z.B. der Manfred Lachs Space Law Moot Court, der ECSL Summer Course on Space Law and Policy und das ECSL Practitioners' Forum.