Im Gespräch mit: Dr. Stephan Mayer, Vorsitz des ESA PB SSA

Seit September 2020 hält Dr. Stephan Mayer Vorsitz des ESA Programme Board Space Situational Awareness inne. Im exklusiven Podcast erzählt der Österreicher über seine Aufgaben, Österreichs Rolle im Programm, und wie die ESA dafür sorgt, das wir sicher sind.

Stephan Mayer (FFG-ALR) wurde am 15. September 2020 zum neuen Vorsitzenden für die nächsten zwei Jahre gewählt. Übergeordnetes Ziel des Space Situational Awareness Programms (nunmehr Space Safety Programm) der ESA ist es, im europäischen und internationalen Kontext zum erhöhten Schutz der Erde - insbesondere kritischer Infrastrukturen - vor Gefahren aus dem Weltall beizutragen. Das Space Safety Programm umfasst in diesem Kontext folgende Schwerpunkte: Space Weather, Near Earth Objects, sowie Clean Space und Space Debris. 

Stephan Mayer hat in diesem vergleichsweise jungen Programmrat der ESA - die erste Sitzung fand im März 2009 statt - seit Beginn als österreichischer Delegierter mitgewirkt. So konnte er alle Entwicklungen und Weichenstellungen dieses immer bedeutender werdenden Themas von Anfang an mit gestalten. In seiner Funktion hat er mit hohem Engagement den Aufbau einer Szene von international anerkannten Akteuren in Österreich unterstützt.

Das britische Forschungszentrum für Weltraumrecht- und politik Centre for a Spacefaring Civilization beschäftigt sich schwerpunktmäßig unter anderem mit Nachhaltigkeit und Sicherheit des Weltraums, und hat daher für Austria in Space Dr. Stephan Mayer als Gast zu ihrem Podcast eingeladen.

Im Interview mit Lauren Napier ging der Österreicher genauer auf das Programme Board Space Situational Awareness, dessen Herausforderungen aber auch Chancen unter dem neuen ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher, auf neue Missionen und Österreichs Kompetenzen im Bereich Weltraumsicherheit ein. Die Highlights haben wir hier im Video zusammengefasst. 

Im Gespräch mit Dr. Stephan Mayer

Für alle, die noch mehr hören wollen: 

Das gesamte Interview mit Dr. Stephan Mayer können See kostenlaus auf Patreon als Podcast hören. 
Einfach HIER klicken.

Über das Centre for a Spacefaring Civilization

Gegründet, um die produktive und fruchtbare Partnerschaft zwischen Thomas Cheney, Executive Director, und Lauren Napier, Programmdirektorin, fortzusetzen und aufrechtzuerhalten, die während ihrer Zeit als Co-Leiter der Space Generation Advisory Council's Space Law and Policy Project Group entstanden ist. Das Centre for a Spacefaring Civilization ist eine unabhängige Denkfabrik und ein Forschungszentrum, das sich auf Weltraumrecht und -politik konzentriert, insbesondere auf die Themen, die angegangen werden müssen, damit die Menschheit zu einer weltraumfahrenden Zivilisation wird. Es nimmt einen ganzheitlichen und multidisziplinären Blick auf das Gebiet ein und fördert die nachhaltige und gerechte Entwicklung des Weltraums, wobei die Interessen aller Nationen und Völker berücksichtigt werden. Das Zentrum hat seinen Hauptsitz in Großbritannien, wird aber virtuell betrieben und ist global ausgerichtet. Das Centre for a Spacefaring Civilization will eine glaubwürdige und objektive Quelle für Führung und Information zu weltraumrechtlichen und -politischen Themen sein. Es verfolgt einen globalen, langfristigen und multidisziplinären Ansatz zu diesen Themen und ist bestrebt, Beziehungen zu knüpfen, die auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Transparenz basieren.

Mehr über das Centre gibt es auf dessen Website, Facebook oder Twitter.